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Logische Beziehungen mit dem link-Tag

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Platzhalter Dies ist die Geschichte eines vereinsamten HTML-Tags. Obwohl es doch eigentlich sinnvoll ist, wird es von den Browser-Herstellern sehr stiefmütterlich behandelt. Woran das wohl liegt? Besonders komplex ist es jedenfalls nicht, den notwendigen Code zu schreiben kann also nicht das Problem der Hersteller sein. Sind Sie nun neugierig auf das sinnvolle Tag, das keiner mag?

Genug des Ulks. Im Klartext: unsere obige Jammer- und Klageschrift bezog sich auf das <link>-Tag, mit dem logische Verknüpfungen zwischen HTML-Dokumenten hergestellt werden können.

<link> ist kein Link


Oft wird das <link>-Tag mit dem < ahref="...-Konstrukt verwechselt. a stellt eine direkte, visuelle Verknüpfung vom Text der HTML-Seite her. link dagegen definiert Verknüpfungen, die für die ganze Seite gültig sind, wird deshalb auch im <head>-Bereich der Datei angegeben. Hiermit ließe sich z.B. ein Inhaltsverzeichnis oder eine Glossar-Seite angeben.

<link> wird nicht angezeigt


Obwohl schon im HTML 2-Standard definiert, wird das link-Tag von keinem der großen Browser hinreichend angezeigt. Sinnvoll wäre z.B. eine Symbolleiste, in der die dadurch definierten URLs anklickbar dargestellt werden.

Immerhin zeigt der Mozilla im "Page Info"-Dialogfeld wenigstens eine Liste der URLs dar. Doch auf die Idee, dort nachzusehen, kommt wohl nur ein Bruchteil der Surfer.

Eine Ausnahme gibt es jedoch: wenn mit link Stylesheets eingebunden werden, funktioniert das meist.

Beispiele


Doch genug der öden Theorie! Widmen wir uns einigen Beispielen.

<head>
<link rel="contents" href="inhaltsverzeichnis.html" title="Inhaltsverzeichnis">
<link rel="index" href="stichworte.html" title="Stichwortverzeichnis">
</head>


Dieser Code bindet - unschwer zu erkennen - ein Inhalts- und Stichwortverzeichnis ein. Das Attribut href definiert die Ziel-Datei, rel dagegen, um was es sich bei der eingebundenen Datei handelt.

Hier können Sie z.B. glossary (Glossar), appendix (Anhang), copyright (Copyright-Hinweise) oder auch help (für Hilfe) verwenden. Eine vollständige Liste finden Sie bei SelfHTML.

Weitere erlaubte Attribute:
target definiert das Zielfenster, in dem der Link geöffnet werden soll.
media definiert, für welche Medientypen der Link gelten soll. Damit lassen sich z.B. Druck-spezifische Stylesheets angeben.
hreflang definiert die Sprache, in der das Zieldokument geschrieben ist.

Fazit


Logische Verknüpfungen - eine Technik, die Sinn macht. Obwohl derzeit kaum unterstützt, bleibt die Hoffnung, dass sich daran irgendwann einmal etwas ändert.

Autor: Alexander Dilthey | Erstmalig veröffentlicht: 31.01.2003 | Einen Artikel schreiben?

 

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