Wenn es darum geht, ein gutes Formular zu gestalten, werden viele Fehler gemacht. Wir werden im Folgenden die wesentlichen, fast immer zu beachtenden Punkte ansprechen und erklären.
Kurz und prägnant
Es ist enorm wichtig, seine Formulare so kurz und prägnant wie möglich zu gestalten. Mit anderen Worten: es kommt darauf an, bei der Sache zu bleiben und seine Besucher nicht unnötig auszufragen.
Surfer sind inzwischen recht sensibel, wenn es um die Weitergabe persönlicher Daten geht. Manche Surfer sehen es auch einfach aus Prinzip nicht ein, für eine Newsletter-Anmeldung z.B. ihr Geschlecht oder Alter preisgeben zu müssen. Beide Standpunkte sind durchaus angemessen und verständlich.
Handeln Sie also nach dem Leitsatz "Weniger ist mehr". Wenn der Surfer versteht, wieso Sie seine Daten brauchen, ist er schon viel eher bereit, die Daten im Endeffekt dann auch preiszugeben. Wenn der Verwendungszweck bzw. Sinn der Frage also nicht offensichtlich ist, erklären Sie den Sinn.
Übersichtlichkeit
Ein unübersichtliches Formular macht die Beantwortung von Fragen unnötig schwer. Verwenden Sie daher Tabellen, um Frage und Antwortfeld sauber auszurichten. Weiterhin ist es ratsam, die Größe der Antwortfelder festzulegen, je nach erwarteter Länge der Antwort. Wenn Sie gleichzeitig auch verhindern möchten, dass eine bestimmte Antwort-Länge überschritten wird, dann können Sie z.B. das maxlength-Attribut des <input>-Tags verwenden (ohne dabei eine Server-seitige Validierung der Daten zu vergessen...).
Usability
Es gibt ein paar nette JavaScript-Tricks, die Usability Ihrer Formulare zu verbessern. So ist es z.B. sinnvoll, das erste Formularfeld direkt beim Seitenabruf aktiv zu machen:
... wobei erstesfeld natürlich durch den Namen des Eingabeelements zu ersetzen ist.
Wenn man Felder mit einem Beispiel-Inhalt vorbelegt, hilft das beim Eingeben der gewünschten Informationen. Besonders elegant wird das, wenn der Beispiel-Inhalt dann auch automatisch gelöscht wird:
Wenn Ihre Benutzer Erklärungen hinsichtlich der einzelnen Fragen benötigen, dann sollten diese unter dem Formular stehen. Grund: das Formular sollte ohne Scrollen sichtbar sein. Ideal ist, wenn neben dem entsprechenden Feld ein Link steht, der dann direkt zum Erklärungstext führt.
Bestätigung
Nach dem Absenden der Formulardaten erwartet der Surfer eine klare Bestätigung. Die sollten Sie ihm auf jeden Fall geben. Die Bestätigung kann auch weitere Daten enthalten, so z.B. wie schnell der eben getätigte Auftrag denn bearbeitet werden kann. Auch eine sinnvolle Navigation gehört zur Bestätigungsseite.
... der letzte Pepp
Standard-Formulare sind grau und öde. Wenn Sie einmal etwas neues ausprobieren wollen, dann versuchen Sie es doch einfach mal mit CSS:
Erzeugt wurden diese Beispiele mit folgendem Code:
Ist die Freiheit der Informationsgesellschaft in Gefahr? Derzeit leben wir in einer relativ freien Welt. Doch sind derzeit Tendenzen erkennbar, die Freiheit des Individuums den Interessen der Großindustrie zu opfern. Ein Kommentar.
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